The Ministry for the Future

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Publicerades 17 mars 2021

ISBN:
978-0-316-30014-8
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Lese ich sicher nicht weiter, Blockchain-Bullshit.

Wie kann man nur auf die unendlich dämliche Idee kommen komplett unironisch die scheiss Blockchain als Lösung für die Klimakrise anzubieten? Nein, das geht gar nicht. Auch nicht in einem fiktiven Werk.

Sehr spannende und teils radikale Ideen

Ich habe sehr lange gebraucht um in das Buch reinzukommen. Es scheint keinen durchgehenden Erzählstrang zu geben. Hauptfigur ist Mary Murphy, die Leiterin des Ministeriums für die Zukunft. Ihre Geschichte wird ständig unterbrochen mit Erzählungen über andere Personen, die nur einmal erscheinen. Oder durch Einschübe die wie ein Sachbuch wirken mit Daten und Fakten. Wenn man sich an den Stil gewöhnt hat, ist das Buch sehr spannend. Der Autor zeigt einige radikale Ideen für eine mögliche, bessere Zukunft. Ich fände es spannend die umgesetzt zu sehen.

Super Idee. Super schlecht zu lesen.

Hier geht um die großen Themen unserer Zeit geht: Klimawandel, Korruption, politisches Versagen, Demokratieuntergang, Hang zur Gewalt als Ausdrucks- und Gestaltungsmittel. Alles drin, alles dran.

Aber wie. Einen nachvollziehbaren Erzählstrang gibt es nicht. Einen Plot? Gibt es nicht. Statt dessen gibt es viel meinungsschwangeren Info-Dump. Dieser wird so unstrukturiert dargeboten wie ein Manuskriptentwurf. Es fühlt sich beim Umblättern an wie eine Sammlung von Schulaufsätzen.

Dieses Buch wollte mal eine gut erzählte Geschichte in Romanform werden, hat aber leider die entscheidenden Überarbeitungsschritte nicht bekommen.

Das ist kurz vor unlesbar. Leider. Es ist sehr schade um die Themen.

Gets a lot right, but with some painful blind spots

Innehållsvarning Spoilers for the whole book; references to disturbing content

Ziemlich viel Blockchain-Bullshit

Auf der einen Seite beschreibt das Buch die beginnende Klimakatastrophe und Möglichkeiten dagegen entwas zu tun ganz gut, auf der anderen Seite sind die Lösungsvorschläge, die in dem Roman präsentiert werden fast alle technokratisch und auf eine andere Art und Weise auch wieder nicht akzeptabel. Z.B. wird die Kryptowährung "Carbon Coin" weltweit eingeführt und ständig die Vorteile einer Währung mit totaler Transparenz in der Blockchain betont. Antikapitalistische Perspektiven kommen kaum vor, außer das Beispiel Mondragón. Wirkliche antikapitalistische und antistaatliche Alternativen, wie Rojava oder die Zapitistas fehlen. Schlimmer noch: An einer Stelle wird sogar ein kurdischer Nationalstaat ausgerufen, was zeigt, dass der Autor keine Ahnung von der kurdischen Freiheitsbewegung hat. Ebenfalls schade ist, dass die "Children of Kali", die "grüne Terrororganisation", immer nur am Rande vorkommt und nicht weiter ausgeführt wird. Da hätte ich mir mehr von erhofft.

KSR trying to answer "how to write about/actually respond to climate change"

So his answers for both, basically: maximalism. The point he's sort of making is that making the planet safely inhabitable is going to take every tactic and every ideology not necessarily working together but working on some piece of the thing. No one actor gets to be the hero (though I do enjoy that KSR's favorite kind of protagonist remains the middle-aged competent lady technocrat–guy's got a type) and while he's sort of indicating that capitalism as we know it has to die, he's not saying that happens through inevitable worker uprising. Some of it's coercion of central banks and some of it's straight-up guerrilla terrorism. Geoengineering happens at varying scales for better and for worse. Massive economic collapses occur. Millions die. And the point I think from KSR is that's the outcome in his most optimistic take. In general with KSR I don't know if I ever fully agree, …